Vielleicht sollte man das Thema etwas dezidierter und mal aus der Sicht der WG's betrachten. Teilen wir die Girls mal in 2 Gruppen ein: die einen haben zu hause einen Stecher, Freund, Ehemann oder halt nur den Stritzi (loverboy, "Aufpasser"). Die werden dann halt auch durchgeorgelt, wenn sie mal zu hause sind.
Die andere Gruppe sind die Singles. 90% davon sind alleinerziehende Mütter, die vom Kindsvater meistens sitzen gelassen worden sind. Die wohnen grösstenteils mit ihrer eigenen Mutter und allfälligen Gescheistern zusammen. Der kleinere Teil sind noch die freiwilligen Singles. Die Singles-Gruppe ist weit grösser sls die Andere. Selbstredend sind es ja gerade diese Sachzwänge, welche die Girls veranlassen, sich für eine gewisse Zeit diesem Job zu widmen. Und fast jede (also zumindest bei denen aus dem Ostblock) welche schon eine Weile drin ist, werkelt zu hause noch an einer eigenen Wohnung oder Haus herum.
Das viele von ihnen gebrannte Kinder sind, was Beziehungen angeht, die Auswahl der potenziell valablen Kandidaten sehr überschaubar ist, und es für den Kopf beim Job nicht hilfreich ist, bleiben viele lieber alleine. Kommt dazu, dass sie das Vertrauen in die Männer bei der Arbeit jeden Tag wieder frisch verlieren würden, wenn sie es dann überhaupt wieder erlangen könnten. Es kommen ja genug Kunden mit Ehering in die Clubs und Studios.
Welche Möglichkeiten hat ein Girl bei dieser Ausgangslage, zu hause slso, ihre Lust auch mal auszuleben. Sie zieht um die Häuser und sucht sich einen ambulanten Lebensabschnittbereicherer. Wenn wir jetzt bedenken, dass, obwohl es in der verlogenen, vor Doppelmoral triefenden Gesellschaft, keiner sagen würde, aber jeder weiss, was die Damen hier so tun. Wie kann sie sonst plötzlich so viel mehr Geld haben und ausgeben, als früher, und als die Anderen, die halt dort bleiben für 300-500€ im Monat (wenn überhaupt). Woher hat sie denn die neue Louis Viton Tasche... Spätestens jetzt, wenn die Dame auf die Jagd nach einem Hengst geht, hat sie in nullkommanix den Ruf einer Schlampe weg. Den wird sie nie mehr los, und den versucht sie zu vermeiden, weil, man hat ja wie gesagt, Kind, Eltern und Geschwister.
Die Natur ist aber erbarmungslos, auch in solchen Fällen. Das ist dann der Zustand, den wir Dreibeiner schlechthin als "untervögelt" bezeichnen.
Jetzt kommt sie zurück in den Job hier. Warum sollte sie nicht versuchen, ab und zu mal das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Sie wird sich schon überlegen, mit wem sie es wagen kann. Primär will sie die Kohle verdienen, also fickt sie alles was in ihr Beiteschema passt. Wenn dann noch einer dabei ist, bei dem ein gewisses Minimum an Symphatie, und eine annähernd Sicherheit im Spiel ist, dass er danach nicht zum Liebeskasper wird, dann wird diese Variante zur Option Nr.1. Nur sind sich viele Girls einem nicht bewusst genug: es kann auch ihr den "Ärmel rein nehmen". Wenn's gut passt mit so einem Gast, kann man das ja auch öfters machen, oder? Und die Grenzen werden auch immer weiter gesteckt. Ich sage hier nur, in der Hitze des Gefechtes, kann man auch schon mal den Schutz vergessen..... und eines schönen Tages realisiert sie, dass sie oder er langsam Gefühle entwickeln, die im Sexgewerbe sehr störend sind. Housten, ein haben ein Problem! Hier kann es dann zu einem abrupten Richtungswechsel kommen, weil sie den Stecker zieht. Du denkst, es läuft alles bestens, und plötzlich dpinnt die Alte.... Hab ich was verpasst?
So, ich bin jetzt etwas ausführlicher geworden, als ich eigentlich sein wollte. Aber ich habe ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Ich bewege mich seit vielen Jahren im Mllieu, früher in den Cabarets, heute in den Saunaclubs. Und alle anderen Segmente waren auch dabei. Ich war mit Thais, Russinnen, Ungarinnen Rumäninnen, Brasilianerinnen und Dominikanerinnen zusammen. Ich habe einige Zeit auch im Milieu gearbeitet. Ich darf behaupten, dass ich viel gesehen und erfahren habe. Und ich habe auch viele Fehlwr gemacht. Einige waren recht teuer. Also, ich erzähle hier keine Märchen, sondern von den Lebensrealitäten vieler dieser ladies. ...nur mal so zum nachdenken..