Ich nehme an, dass es so ist... Auch Dom Rep ist so. Ein guter Bekannter von mir, mit seiner Frau, war in der Dom Rep und war in einem All inclusive Hotel. Er sagte mir, man hätte das Hotel nicht verlassen können.
Afrika wäre mir viel zu gefährlich. In den grossen Städten ist es ok, aber da gibt es nur Business und Hotels für 400 USD!
Infos auch hier, kaum eine ideale Destination....
http://www.internationalsexgui…rum/showthread.php?t=2683
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Zu Attina habe ich keine News. Eine Bitte an die Forum-Gemeinde: im Rouge oder Club Life fragen, wenn ihr dort mal hingeht. Sie war ja jahrelang in den beiden Clubs und kannte die meisten Girls. Danke.
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Wie ich auf privatem Mail-Weg hörte, plant Lara kein Comeback. Sie kümmert sich momentan um ihre Verwandtschaft und ihren Beruf. Es war, wenn man richtig interpretiert, nur ein Ausflug in die WG-Welt....
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grubi : Macht Afrika überhaupt Sinn ? Das Gesundheitswesen ist doch nicht perfekt und überall kann man einen Unfall haben, bzw. eine Krankheit bekommen. Asien ist doch da viel besser. Was meinst Du ?
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BigBalu : In keinem "all inclusive Hotel" - ob in der Türkei, Dom-Rep etc. - kann man Gäste ohne hohe Kosten reinbringen. Es geht nicht um Moral, sondern um den Zugang zu den Buffets und Drinks, die ja auf dem Hotel-Gelände im Preis inbegriffen sind. Die Hotels rechnen sehr hohe Beträge für Gäste, in der Türkei z. B. oft 100 SFR pro Tag und mehr!
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Galeotto : so ist es! In der Sonne im Kreis 4 und in den Strassen und Gassen rund um die Langstrasse könnte die Polizei jeden Abend WGs und Drogenhändler nur so "einsammeln". - Besuche in gut geführten Clubs sind dagegen ein Kindergarten. Aber eben: man büsst uns Autofahrer, wenn man zehn Minuten zu lange parkiert und nicht die Velofahrer, die Tag und Nacht bei Rot über die Kreuzungen rasen. Das wäre eben aufwändiger!!!
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RobaFresca : Danke für den interessanten Background, den viele nicht kennen. Und wir reden ja nicht(nur) über WGs, sondern allgemein über Girls aus diesen Ländern, die unheimliche Verpflichtungen haben. - Natürlich sind die Summen für Thai- und Brasil-Girls überschaubar, aber es ist eben - weil die Familien so gross sind - endlos. Man kann mit wenig Geld viel helfen. Ich konnte mit 3000 Franken einem Girl das Leben in einem guten Spital in Rio retten, hier hätte es das Zehnfache gekostet. Ich hatte Beziehungen mit einem Rio-Girl und einem Bkk-Girl (Familie Mittelstand, nicht WG). Aber die Wunschliste war ohne Ende! Nicht in Rio (WG-Background)
Man darf auch nie verallgemeinern, aber mit den Ost-Girls muss man leider sehr oft vorsichtig sein, denn dort ist die Gesellschaft manchmal auch kriminalisiert. Leider. Deshalb muss man sein Girl der Wahl IMMER in der Heimatstadt besuchen, bevor man sein ganzes Herz vergibt. -
Aufstand der Huren
Von Sacha Batthyany / Das Magazin
Amsterdams Rotlichtviertel wird gesäubert. Bordelle und Coffee-Shops schliessen. Prostituierte müssen weg. Das Magazin war auf Spurensuche des Mentalitätswandels in Holland.
1/6 Amanda aus Ungarn, die eigentlich Eva heisst und Amsterdam nicht mag, «es hat mir zu viele Fahrräder hier».
Foto: Daniel JosefsohnAmandas erster Kunde ist ein Arschloch. 12 Uhr 48. Sie stehen im Zimmer hinter ihrem Fenster, acht Quadratmeter, ein Bett, eine Uhr, ein Spiegel, ein Alarmknopf. Amanda will nicht, dass er sie filmt, doch sie kann sich nicht wehren. Der Mann legt sich nackt aufs Bett, die Kamera läuft. 22 Minuten später ist alles vorbei. 13 Uhr 10.
Amandas zweiter Kunde ist blond und gross und freundlich. 14 Uhr 20. Er spricht viel, doch sie versteht ihn nicht, «no english», sagt sie, «no understand». Der blonde Mann gibt ihr 40 Euro, damit sie sich vor ihm niederkniet. 15 Minuten lang. Dann streichelt er ihr über den Kopf. 14 Uhr 35.
Es ist Amandas erster Tag im Fenster, Molensteeg 2, eine schmale Gasse mitten in Amsterdams Rotlichtviertel. Bis gestern hiess sie Eva, doch seit heute, 12 Uhr 00, nennt sie sich Amanda, «Amanda und Amsterdam, dass passt», sagt sie, und sie lacht, und sie hat schlechte Zähne von all den Zigaretten und von ihrem Leben in Kismarja, einem Dorf an der ungarischrumänischen Grenze, wo sie aufwuchs und zur Schule ging, wo sie schwanger wurde mit siebzehn von einem Lastwagenfahrer, «in ihm floss Zigeunerblut». Er kam so schnell, wie er ging.
Die letzte Festung der Toleranz
Es ist nicht Van Gogh. Es ist auch nicht das Rijksmuseum, sondern das Rotlichtviertel, eingekeilt zwischen Bahnhof und dem ehrwürdigen Rembrandthuis. Auf einer Fläche von einem Quadratkilometer befinden sich 482 Hurenfenster, mehrere Dutzend Bordelle, Massagesalons, Sexshops, Sextheater und Sexmuseen. 900 Prostituierte sollen hier täglich 2500 Klienten bedienen, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden lang. Nirgends in der Stadt gibt es mehr Souvenirläden, Spielhallen und Fressstände, in den 48 Coffee-Shops erhält man hausgemachte Appeltaart und fertig gedrehte Grasjoints, im ockerfarbenen Grachtenwasser vor der Banana-Bar, wo nackte Frauen in der Nacht nicht nur Bier zapfen, sondern sich auch Bananen vaginal einführen und daraus erstaunlich guten Daiquiri mixen, treiben zwei schneeweisse Schwäne.
Für die einen ist das Rotlichtviertel die letzte Festung der Toleranz, Hort der Liberalität, weil man hier mehr darf als anderswo. Für die anderen ist es Sodom und Gomorrha, Heimat aller bierbäuchigen Proleten, Mafiosi, Geldwäscher, Menschenhändler, Abschaum, Dreck.
Zwei Tage dauerte die Fahrt von Ungarn nach Holland, in der aus Eva Amanda wurde. 1500 Kilometer im Auto, über Budapest, Wien, München, Köln, sie sass hinten, «ich dachte an nichts», 48 Stunden später trägt sie einen schwarzen Latex-Minirock, enge Stiefel und einen schwarzen BH.
Vor ihrer Scheibe drängeln Touristen auf Mieträdern aneinander vorbei, es ist Freitagnachmittag im Vorsommer, Hochsaison in Hollands wahrer Hauptstadt, vor dem Old Sailor Pub trinken Steve und seine Kumpel aus Southampton Bier in der Sonne und werden einfach nicht müde. In Jans Sexshop gegenüber stehen verheiratete Paare, sie kaufen bunte Analstöpsel und noch eine Penispumpe, als wären sie beim Bäcker.
Asscher gegen Steve
«Ich will einfach nur Spass haben», sagt Steve, er will 48 Stunden lang seine Freiheit geniessen, ein letztes Mal noch, bevor er in zwei Wochen seine Lois heiratet. Frühmorgens nahmen Steve und seine Freunde den Zug aus Southampton und fuhren nach London, Luton Airport, tranken Bier am Gate und flogen für 50 Pfund mit Easyjet nach Amsterdam. Ihre Rollkoffer warfen sie im Hotel de France aufs Bett und steuerten, ohne sich gross frisch zu machen, zum Old Sailor, ihrer ersten Station. «Big Boozer» steht auf Steves T-Shirt, seine Jeans hatten schon Löcher, als er sie kaufte, er muss am meisten trinken, grölen, rauchen, schliesslich sind alle seinetwegen hier. «Wir wollen Spass haben», sagt er wieder, es ist der Schlachtruf seines zweitägigen Polterabends, mindestens fünf Frauen will er dieses Wochenende «knallen». Noch humpelt er ganz leicht von einer Bänderzerrung, «aber zum Vögeln reichts», sagt er, und er lacht, und alle anderen lachen, und ihre Gesichter glühen von der Sonne.
Drinnen bei Amanda ist es kühler. Aus einem silbrigen CD-Player dröhnt Technomusik, «gyere be», flüstert sie auf Ungarisch jedes Mal, wenn ein Mann auf der Strasse an ihrem Fenster vorbeiläuft, «na gyere már», «na komm schon», «komm schon rein». Sie klopft an die Scheibe, sie winkt mit dem Zeigefinger und zieht ihren Bauch ein, um gegen die Mädchen in den Fenstern gegenüber zu bestehen, drei Blondinen mit Brüsten wie Bojen und String-Tangas, die im fluoreszierenden Licht leuchten. Amanda zupft an ihrem BH, damit ihr Busen besser sitzt, dann dreht sie sich um und wackelt mit dem Hintern, so wie das die Frauen hier seit fünfhundert Jahren tun. Damals war um den Dam Square herum noch vieles sumpfig, das Kanalsystem nicht fertig gebaut, die Deiche nicht angelegt.
Seemänner verbrachten ein paar Nächte in Zimmern an der Warmoesstraat und versorgten sich mit schlechtem Rum und Syphilis. Noch im Jahr 2000 wurde Prostitution per Gesetz legal, doch jetzt soll alles anders werden. Gehobener. Edler. «Operation 1012» heisst der Plan der Stadtregierung, benannt nach dem Postcode des Viertels: Es wird aufgeräumt. Der Sumpf wird trockengelegt. Angeführt wird die Säuberung von Lodewijk Asscher, 34, Jurist, Fraktionsvorsitzender der regierenden Arbeiterpartei, Stadtsenator für Wirtschaft, stellvertretender Bürgermeister und Spiritus Rector der «Operation 1012», ein ehrgeiziger junger Mann also mit korrekter Frisur und Hemden mit Button-Down-Kragen, den nicht wenige als zukünftigen Ministerpräsidenten der Niederlande sehen. «Das Viertel war zu lange in den Händen von Gesindel», sagte Asscher in einem seiner wenigen öffentlichen Auftritte. Er will die Hälfte der Fenster schliessen, 26 der 48 Coffee-Shops dichtmachen, er will Sushi statt Kebab, er will schöne Hotels, Galerien und Boutiquen statt bekiffte Rucksacktouristen. Asscher will Stil, nicht Steve aus Southampton.
Mr. Slim
Es ist 19 Uhr 50, als Amanda ihre Sachen zusammenpackt, ihren Deo, Rexona Girl, die Uhr, den CD-Player. Sie streift ihr Latex-Röckchen ab, Arbeit beendet, Schicht vorbei: acht Stunden, neun Männer, 350 Euro. «Viel Geld», bilanziert sie.
Das weinrote Laken mit den Gummispannern zieht sie von der Matratze, sie öffnet die Tür und tritt ein in eine heiterangeschwipste Sommerwelt, vermischt sich mit Menschen, die Kinderwagen schieben, Menschen, die Weisswein trinken, Menschen, die vor Softeis-Maschinen Schlange stehen. Das Laken bringt sie zu Mister Slim, dem Vermieter ihres Fensters, ein wendiger Araber ohne Vornamen mit John-Lennon-Brille, ein freundlicher Mann, kein finsterer Bordellbesitzer, kein pockennarbiger Türsteher-Typ. «Ich vermiete Zimmer», sagt er, «ähnlich wie die Hiltons.»
95 Euro zahlen die Mädchen, die bei Mister Slims «La Vie en Rose» ein Fenster für acht Stunden buchen, eine Woche, einen Monat, ein Jahr, so lange sie wollen. «Ich verlange einen Pass und einen HIV-Test, alles legal», sagt er in seinem Büro im dritten Stock am Oudezijds Achterburgwal, der Hauptader des Rotlichtquartiers, von wo er einen guten Überblick hat über das Geschehen, wie eine Hirte über seine Schafe. Und was er sieht, gefällt ihm nicht. Er sieht freie Plätze an den Tischen entlang der Grachtenufer, er sieht viele Menschen, aber kaum Gedränge, er sieht die ersten Folgen von Asschers «Operation 1012». «Früher konnte man sich hier am Abend nicht bewegen, so voll war es, doch Asscher hat sie alle verscheucht», sagt Slim. Asscher ist sein Wolf.
Er schenkt Amanda noch etwas Kaffee ein und gibt ihr Feuer. Wie alle anderen Frauen, die in seinen Fenstern stehen, nennt er sie «Sister», und es klingt wie Schätzchen.
«Wie war dein erster Tag, Sister?»
Und Amanda sagt: «Okay.» Und Slim lacht, und Amanda lacht, und beide rauchen und wissen, ihr Tag mag erfolgreich gewesen sein, eklig, zum Kotzen, halb so schlimm, was auch immer, nur okay war er bestimmt nicht.
Mentalitätswandel
Mister Slim, in Marrakesch geboren, in Amsterdam aufgewachsen, ist die Nummer vier im Viertel. Er spricht viel und schnell und englisch mit holländischem Akzent. «Höndreds öf höngäriän görls» würden bei ihm jeden Monat klingeln, und die betrunkenen Briten, flüstert Slim jetzt, weil er am Telefon gleichzeitig mit einem Elektriker spricht, seien nicht gut fürs Geschäft, «sie haben nur Bier im Kopf», nichts gehe mehr, weder «föck» noch «söck». Dann muss er gehen. Fensterpatrouille.
«Asscher und seine Leute aus der Regierung haben das Image des Viertels kaputt gemacht», sagt er auf der Brücke über der Gracht, von all den Neonlichtern schimmert das Wasser jetzt rot. Er grüsst Anwohner, Polizisten, Souvenirladen-Verkäufer, Slim kennt hier jeden, «seit Jahren verbreiten sie Gerüchte über Mafia und Gewalt, doch das meiste ist erfunden. Ich arbeite seit fünfundzwanzig Jahren im Quartier, es gibt keine Mafia, keine Zuhälter, keine Menschenhändler. Die Frauen sind ihr eigener Boss.»
Wie die meisten im Viertel ist auch Mister Slim von der «Operation 1012» betroffen, man will elf seiner zweiunddreissig Fenster schliessen, «viel schlimmer aber sind die Briefe und E-Mails von Menschen aus der ganzen Welt. Sie alle denken, dass es das Rotlicht nicht mehr gibt, dabei ist alles noch da.» Das ist Asschers Werk, behauptet Slim, das ist die Macht der Politik. Noch bevor etwas verändert wird, ist es in den Köpfen der Menschen schon verschwunden. «It’s göne, beför it’s really göne, önderständ?»
Der Wandel des Rotlichtviertels ist die Folge eines Mentalitätswandels im ganzen Land. Noch bis vor zehn Jahren herrschte in Holland eine Art Duldungspolitik, sagt Friso Wielenga, Professor für Niederlandistik, ein sympathischer Mann, der, so wie viele Holländer, mit freundlicher Singsang-Stimme spricht. «Drogenbesitz war illegal, doch kleinere Mengen wurden gebilligt. Mit Hausbesetzern wurde nach Lösungen gesucht, statt sie gewaltsam zu verjagen. Abtreibungen waren zwar gesetzlich verboten, wurden aber dennoch praktiziert — das ist der niederländische Pragmatismus.» Vieles wurde toleriert, vieles verdrängt. Bis es brannte.
In Enschede, an der deutschniederländischen Grenze, ging im Mai 2000 eine Fabrik mit Feuerwerkskörpern in die Luft, 23 Tote, 947 Verletzte, und in Volendam, einem Dorf im Norden Hollands, entzündete sich ein halbes Jahr später die Deckenbeleuchtung im Café De Hemel, 14 Tote, 200 Verletzte, weil in beiden Fällen keine Kontrolle vorhanden war, keine Brandschutzmassnahmen, dafür viel Laisserfaire. Weil niemand Verantwortung übernahm, keine Behörde, kein Staat, keine Obrigkeit, und jeder tat, was er wollte. «Es herrschte eine falsch verstandene Liberalität», sagt Wielenga, auch was die Migrationspolitik betraf.
Noch bis Anfang der Neunzigerjahre galt die Integration der Ausländer in den Niederlanden vielen Nachbarstaaten als Vorbild. Migranten erhielten eigene Schulen, sprachen ihre eigene Sprache und kauften ihr Hammelfleisch in ihren eigenen Läden. Der Multikulturalismus wurde gefeiert und zelebriert, Amsterdam wurde zur Welthauptstadt der Toleranz, und Holland wurde Fussball-Europameister dank schwarzen Spielern mit Dreadlocks wie Ruud Gullit und Frank Rijkaard aus der Kolonie Surinam.
Hauptsache Spass
Erst die fünf Schüsse in den Kopf des Politikers Pim Fortuyn 2002 und Mohammed Bouyeris Messerattacke auf den Regisseur Theo van Gogh 2004, der mit der Somalierin Ayaan Hirsi Ali einen muslimkritischen Film gedreht hatte, entfachten eine hitzige Diskussion über die scheinbar so tolerante und friedliche niederländische Gesellschaft. Paul Scheffer, Soziologe und Journalist, schrieb in seinem viel beachteten Artikel über das «multikulturelle Drama», «unsere Toleranz ist in Wirklichkeit eine Form von Gleichgültigkeit. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen leben nicht miteinander — sondern aneinander vorbei.»
Seitdem fordern Parteien von links bis rechts mehr Ordnung und Recht, seitdem gewinnen Politiker wie Geert Wilders, der von der wachsenden Islamophobie unter der Bevölkerung profitiert, Stimme um Stimme. «Wir sollten uns», mischte sich auch der sonst so zurückhaltende Ministerpräsident Jan Peter Balkenende in die laufende Wertedebatte ein, «wieder mit gutem Benehmen beschäftigen.»
Jetzt also das Rotlichtviertel. Die Königin aller Sündenmeilen muss fallen. Das Symbol des Laisserfaire muss weg. So will es die Mentalität unserer Zeit.
Wie in einem Shoppingzentrum will die Stadtregierung das Quartier in einzelne Themen-Zonen errichten, Essen, Sex, Reisen, Mode, für jede Gasse bestehen Pläne, bereits wurden siebzehn Immobilien im Wert von 27 Millionen Euro gekauft. Inhaber der Häuser war ein gewisser Charles Geerts, genannt «der dicke Charly», Pornokönig und Platzhirsch, die ehemalige Nummer eins im Quartier. Noch vor Jahren hiess es, könne man im ganzen Viertel keine rote Lampe auswechseln, ohne dass der dicke Charly davon erführe. Geerts, 66, wurde zum Verkauf seiner Liegenschaften gezwungen, oder er tat es freiwillig, niemand weiss das so genau, gerüchteweise soll er sich mit dem Geld der Regierung eine 20-Zimmer-Villa gekauft haben und sich mit Mädchen vergnügen, in Gambia, Ghana oder Guinea? — irgendwo in Afrika jedenfalls, wo er seinen Ruhestand geniesst. Seit Beginn der «Operation 1012» wurden auf Druck Asschers einundfünfzig Fenster geschlossen, davon achtzehn wiedereröffnet, doch statt Frauen ihre Hüften, stellen nun Hollands Jungdesigner ihre Taschen und Mäntel aus. «Redlightfashion» nennt sich das staatlich subventionierte Programm: Designer für Dirnen. Man will Mode verkaufen, keine Körper. Man will Kunstliebhaber, keine Freier.
«Früher bezahlte man 40 Euro, um seine Hose runterzulassen», spottet Jan, 26, «heute bezahlt man 400 Euro, um sich eine neue Hose anzuziehen.» Jan ist Verkäufer eines Sexshops gegenüber dem Old Sailor Pub. Noch vor drei Jahren standen neben seinem Laden Latinas hinter den Scheiben und hofften auf Kundschaft, heute verkauft dort Gerrit Uittenbogaard seine «Glue Jeans», geleimte Hosen ohne Naht, mit denen er 2008 den holländischen Design-Award gewann. Jan, der Verkäufer, der mal studieren wollte, aber im Laden «irgendwie hängen blieb», mochte die Latinas lieber.
«Früher war hier einfach mehr Spass», sagt er hinter seinem Tresen zum Abschied, wo Gummidildos aufgereiht sind, gross wie Maschinengewehre. Das denken hier alle. Auch Jan Otten denkt das. Als er in den Achtzigerjahren im Casa Rosso als Türsteher anfing, bildeten sich täglich Schlangen vor dem Kassenhäuschen. Heute ist er Eigentümer des bekanntesten Sex-Cabarets am Platz, zweistöckig, mit Logen, wie ein edles Theater, und Otten muss zusehen, wie die Schlangen vor der Kasse jährlich kürzer werden.
Die Stadtregierung würde sein Cabaret am liebsten in ein edles Sushi-Restaurant verwandeln und verwickelt Otten laufend in irgendwelche Prozesse: Man will ihn zermürben, man will, dass er aufgibt und sein Haus verkauft. Doch noch steht er jeden Abend vor dem Eingang, Jan Otten sieht aus, wie ein in die Jahre gekommener Schlagersänger, schlaff ruhen seine grauen Locken auf den Schulterpolstern seines Sakkos, dessen lila Farbe einst so intensiv war, längst aber verblasst ist. So wie das ganze Quartier. Hauptsache Spass und Gaudi, davon lebt Amsterdams Rotlichtviertel-Welt, von der Unbekümmertheit. Ähnlich wie der Ballermann auf Mallorca oder Pattaya in Thailand, in Spassquartieren darf niemand Bedenken äussern, nur keine Moral, bitte!, alles halb so schlimm: Marzipanbusen und Brasilianerinnen flach legen, Kinderporno-Magazine und Penis-Lollipops, alles klebt, alles ist lustig. Nichts darf die Touristen daran erinnern, dass die Mädchen in den Fenstern Kinder haben zu Hause, dass sie Drogen nehmen und am Ende ihrer Schicht mit dem Zug in ein Aussenquartier fahren, wo sie, wie Amanda, zu sechst in einem schäbigen Zimmer wohnen und duschen und schlafen und vergessen — und manchmal auch verzweifeln. Davon will man nichts hören, nichts lesen, deshalb macht Lodewijk Asscher alle so nervös, weil er den Spass verdirbt, weil er Regenwolken bringt ins Sonnenland.
Der Widerstand
«Und wo soll ich dann hin?», fragt Amanda in Eile, sie raucht, «am Morgen schmecken die Zigaretten am besten.» Es ist Samstag, 11 Uhr 10, wieder herrscht Postkartenwetter. Amanda ist auf dem Weg zu ihrem Fenster, Molensteeg 2, von Asschers «Operation 1012» hat sie noch nie gehört, dass sich in Zukunft vieles ändern wird, wusste sie nicht. «Amsterdam ist hässlich», sagt sie und keucht, «zu viele Häuser, zu viele Fahrräder», und dennoch braucht sie diese Stadt, dieses Viertel, dieses Fenster. Sie braucht das Geld für ihren Sohn, bald wird Laszlo vier.
«Es ist immer noch besser als in Ungarn neben der Autobahn», wo sie sich, wie so viele andere Roma-Mädchen auch, vorbeibrausenden Lastwagenchauffeuren anbot. Sie hängen leere Pet-Flaschen an die Bäume als Zeichen, wie in Amsterdam die roten Lampen, und sie warten hinter den Büschen, bis einer der Fahrer bremst und aussteigt und stöhnt und zahlt und wieder verschwindet.
Bei Mister Slim holt sich Amanda ein Laken, «good löck» wünscht Slim, fröhlich und lustig wie immer, in ihrem Zimmer hinter der Scheibe zieht sie sich um. Heute solls ein Nylon-Négligé sein, das die Männer anlockt, es reicht ihr bis zu den Hüften und verdeckt ihren Bauch, aber nicht ihren Hintern. Amanda posiert. Sie klopft, sie winkt und lächelt, so, wie eine Puppe lächelt. 11 Uhr 58. «Keines der Mädchen wacht am Morgen auf und freut sich auf ihre Arbeit, so viel ist klar», sagt Rob van Hulst, Psychologe und Schauspieler, seit 35 Jahren wohnt er in einem der ältesten Häuser im Quartier, gleich neben dem Excalibur, einer Hells-Angels-Bar. «Meine Tochter geht um die Ecke in den Kindergarten. Sie denkt, die Frauen im Rotlicht seien alles Prinzessinnen, wegen der glitzernden Kleider.»
Rob van Hulst hat mehrere Studien über Prostituierte in Amsterdam verfasst, «der erste Tag hinter dem Fenster ist für viele traumatisch», er kennt ihre Geschichten, er weiss, was sie durchmachen, und dennoch ist er gegen die Schliessung. «Das Verlangen auf Sex verschwindet, nicht wenn man das Angebot einschränkt.» Gibt es keine offiziellen Orte mehr, so van Hulst, tauchen die Frauen ab in die Anonymität, arbeiten illegal auf dem Strich oder in Hotels, wo keine Kontrolle mehr herrscht, keine Hygiene, keine Regeln.
«Die Schliessung der Fenster ist eine Katastrophe», sagt auch Meetje Blaak, 60, wie so oft in dieser Stadt sind die Treppenhäuser schmal und steil, in ihrem Wohnzimmer warten zwei Chihuahuas und ein liebevolles Chaos aus Computerzubehör, Kleidern, Lackstiefeln, Perücken, Broschüren. 25 Jahre lang war sie im Gewerbe, sie schrieb mehrere Bücher, darunter «Das Handbuch für Prostituierte», und versteht sich heute als Sprecherin und Lobbyistin aller Amsterdamer Dirnen. «Hinter den Fenstern haben die Frauen noch einen letzten Funken Unabhängigkeit. Sie können bestimmen, wen sie reinlassen und drücken bei Problemen den Alarmknopf. Gibt es diese Fenster nicht mehr, wird es ganz schnell ganz hässlich. Ich kenne die Männer.»
Meetje Blaak hat sich in den Kopf gesetzt, Asschers Pläne zu stoppen. Gemeinsam mit den Prostituierten will sie vor dem Stadthaus demonstrieren, auf Flugblättern ruft sie zum Streik und droht, Indiskretionen von Politikern zu veröffentlichen. Meetje Blaak will den Aufstand der Huren. Und sie ist nicht allein. Wim Boeuf, Geschäftsmann und Inhaber einiger Hotels in der Umgebung, gründete die «Plattform 1012», ein Komitee gegen die Pläne der Stadtregierung, «wir wehren uns gegen die wahllose Schliessung der Geschäfte, der Bars und Bordelle», spricht er sich in Rage, er sei schwul und reich genug, es gehe ihm nicht um die Mädchen, nicht ums Geld, sondern ums Prinzip. «Das ist kein freier Markt mehr, das ist eine Bananen-Republik. Das Quartier», sagt Boeuf etwas theatralisch, «werden wir nicht kampflos hergeben.» Doch Wim Boeuf, auch Meetje Blaak, sie werden verlieren.
Der Spass ist zu Ende
Spassquartiere sind nicht mehr lustig. Nicht nur in Amsterdam, auch in Thailand, auch auf Mallorca: Sex, saufen, kiffen, alles auf engstem Raum, alles auf Knopfdruck, die Zeit dieser Freizeitparks für Erwachsene läuft ab. «Das Viertel ist tot», sagt Hank Schiffmacher, der von nicht wenigen verehrt wird wie ein Gott. Schiffmacher ist eine Legende unter den Tätowierern, für viele der Beste. Einst stand sein Laden «Hanky Panky» mitten im Rotlicht, doch als er vor wenigen Jahren in ein unscheinbares Aussenquartier zog, wo es nicht mal Grachten gibt, nur eine laute Strassenbahn, war das für viele ein Symbol: der Anfang vom Ende. Steve und seine Kumpel sitzen im Bulldog, einem Coffee-Shop mit vierzig verschiedenen Grassorten und bestellen Spareribs «all you can eat».
Vor einer Stunde war Steve bei einer Brasilianerin im Zimmer, drüben, neben der Oude Kirk, er nennt sie «meine kleine Café au Lait», was in seinem südenglischen Hafenslang freundlicher klingt, als er es meint. «Wenn hier alles dichtmacht», sagt Steve, «dann gehen wir halt nach Prag. In Amsterdam hat es mir zu viele Osteuropäerinnen, ich mag ihre Gesichter nicht.» In Prag, so weiss Steve, sei es in dieser Hinsicht besser.
Auf zum nächsten Sumpf. Solange sie noch existieren. 19 Uhr 50, Amanda packt zusammen. Schicht beendet, Arbeit vorbei: acht Stunden, sechs Männer, 260 Euro. «Zu wenig», sagt sie und klingt resigniert. Der grosse blonde Mann von gestern war wieder da. Wieder kniete sie sich vor ihm hin, doch er streichelte ihr am Ende nicht mehr über den Kopf.
Das Laken bringt Amanda zu Mister Slim.
«Wie war dein Tag, Sister?», fragt er.
Und Amanda antwortet: «Okay.» Und sie lachen und rauchen. -
... auch wenn das hier sehr seriös klingt: auf den Sex-Seiten des Tele-Züri Tele-Textes (ab Seite 690) werben die Leute:
http://www.walliwell.ch -
Ich bin wirklich ein kritischer Kunde und bei mir war NaNa zweimal Weltklasse. Ist es die Chemie, die auch in Clubs stimmen muss oder hatte sie einen schlechten Tag...? Tut mir leid, dass es bei Dir nicht gut war.
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Danke, lieber Grubi für Deine Berichte hier und anderswo. Ich habe nach vielen Reisen in Thailand gesehen, dass Du in den meisten Punkten sehr klug bist:
- Preise nicht kaputtmachen. Auch wen wir glauben, es ist wenig, in Thailand ist es viel.
- Die Girls an den richtigen Orten auswählen.
Ich persönlich rate nicht zu Longterm-Beziehungen, auch wenn man nach der ersten Nacht Sympathie für das Girl entwickelt. Man soll in Thailand Party machen und immer neue Girls entdecken. Die mühsamen """""Love Stories""""" (man beachte die vielen Anführungs- und Schlusszeichen) kosten nur Geld, wenn man in der Heimat dann zu Western Union geht und keine, aber auch gar keine Kontrolle, hat.Wenn man nicht mehr zahlt, sind auch die Feelings vorbei. No money - no honey. Das gilt fast ohne Ausnahme. Nicht bei Studentinnen oder Girls aus guten Familien, aber die lernen wir kaum kennen.
Ich liebe Thailand und die Thai. Aber die Girls können Phantasien erzählen, nennen wir es netterweise nicht Lügen, die schon Nobelpreis-würdig sind. Und Thai-Lovers, die ihr Girl prüfen wollen, haben mit den Handy keine Kontrolle, wo ihr "Darling" gerade ist.... - Deshalb: Fun ja, mehr nicht. Es kommen auch Forderungen ohne Ende für die Familie und und und. Die etwas harte Tour, die Grubi auf seinen Schwanz-Reisen anwendet, verstehe ich jetzt voll und ganz. -
Rahel hat es gut gemacht und war - wie immer - einfach zauberhaft. Natürlich glauben jetzt viele Zuschauer, dass sie auch mitmacht und nicht nur die Chefin ist, das kam bei der Sendung nicht klar rüber. Hoffe, sie hat jetzt keine Probleme. A sweet super Girl.
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Der Club wurde - wenn man die Bilder im Internet sah und die Berichte hier liest - sehr teuer ausgebaut und es gab sogar Werbung auf Tele-Züri. Ich kann mir vorstellen, dass es Probleme mit dem Vermieter gab. Die Grubenstrasse - Lidl eröffnet im September wenige Meter vom Club - ist ev. für so einen Club die falsche Adresse.
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Danke Green. Danke.
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Leider berichten 79-Besucher, dass viele Fotos nicht der Realität entsprechen. Das sieht man auf den ersten Blick: früher wurden alle Fotos in den Zimmern des Clubs aufgenommen und als Gast wusste man, dass alles ok ist. Jetzt, so schreiben Besucher des 79 in einigen Foren, haben die Fotos oft nichts mit der Realität zu tun. Ich hoffe, dass die 79er zur alten Foto-Tradition zurückfinden.
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Gibt es Lara-News...? Vielen Dank jetzt schon.
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Ich bin auch sehr liberal eingstellt, aber die Kontrollen müssen sein. Leider vermischen sich die Bereiche Sex-Drogen-Menschenhandel immer mehr. - Würde die Polizei am Nachmittag in die Zürcher Sonne gehen, könnten sie jedesmal Thai- und Brasil-Girls mitnehmen, die hier "Ferien" machen und arbeiten. - Das hat ja nichts mit Sex zu tun, in Restaurants oder Baustellen ist es auch so. Eine Bewilligung muss es eben geben. Hier bin ich an der Seite der Behörden. Und das wird weltweit so gehandhabt.
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Danke für die Top-Berichte. Eine Frage: ich kenne Thailand gut und dort ist es im Alltag kaum gefährlich. Wie ist es in den Philippinen ? Manila habe ich nicht sehr "safe" in Erinnerung, aber es ist lange her....
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Nein, ich habe keine Aktien bei Jade und das Haus ist auch nicht schöner und diskreter geworden. Das muss ich gar nicht wiederholen. Aber die Stimmung stimmt. An der Bar ist eine kleine Sex-Uno: Die Chefin (die natürlich nicht aktiv ist) aus China, ein Girl aus China, Polen, Italien und die süsse und kleine und super-junge Barbara aus Ungarn - mit einer Mutter aus den Philippinen. So sagt sie. So oder so: ein Powergirl von A bis Z. Zärtliche Massagen, perfekts F und ein phantasievoller GV. Alles vom Besten. Noch bis Ende der kommenden Woche im Jade. Danke Barbara, das war wirklich schön heute!
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Ja, bei Jade hat es immer hübsche Girls, viele aus den östlichen Ländern Europas. Aber eben: das findet man in Zürich sehr oft, sogar im gleichen Haus im Lamour (sehr gepflegter Club, elegant und preislich so fair wie Jade). Wer aber China-Girls liebt, der hat in Zürich keine grosse Auswahl - deshalb der ausführliche Hinweis auf NaNa.
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Ich hätte nie Bedenken, ein Ex-WG als Freundin zu haben und auch mehr.... Es kommt wirklich nur auf den Kulturkreis an, aus dem sie stammt. So, und nur so, ist mein Einwand zu verstehen. Es ist nichts Böses, als WG zu arbeiten und das für die grosse Liebe aufzugeben. Ganz im Gegenteil.
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Tyra : Ich bin sehr humorvoll, aber dieses Thema ist eben mit vielen Problemen behaftet. Ich habe zwei Freunde, die in die Situation kamen, dass nichts mehr lustig war, wenn man nicht bezahlt und bezahlt hat. Das kann - besonders bei Thai - ohne Ende sein. Oft ist es nicht böse gemeint, denn die Girls geben auch, wenn sie Geld haben, viel an die Familie etc. weiter. Aber was tun, wenn Leute in der Thai-Familie schwer krank werden und es eine Versicherung wie bei uns nur für wohlhabende Leute gibt...? Was tun, wenn die Eltern der Geliebten im russischen Winter eine Heizung brauchen....? Helfen ist schön und ich tue es oft.Aber Helfen OHNE ENDE ist unmöglich.
Eine Beziehung mit Girls aus den genannten Ländern kann - besonders wenn man Geld hat - enorm viel kosten. Ich rede da von 50 000 Franken im Jahr und mehr. So ist es. Und jetzt geht in eine Disco oder ein Tanzlokal und verliebt euch in ein local Girl! -
Imperator : Das Thema ist wirklich wichtig, denn man kommt sich in den Clubs sehr nahe und viele Girls möchten gerne in der schönen Schweiz bleiben. Und hier liegt ein wichtiges Detail: eine Beziehung zu einem CH-Girl, das aussteigen möchte, ist etwas ganz anderes als eine Beziehung zu den Mädchen aus Thailand, Brasilien oder dem früheren Ostblock.
Thai: Geld für die Eltern, Geschwister und Verwandte wird ohne Ende gefordert.
Brasil: nicht viel besser
Ostblock: Auch hier muss man helfen, helfen.... Das geht von der Wohnung bis hin zu med. Behandlungen, die es dort nur für sehr reiche Leute sonst gibt.
Gerade wenn man Geld hat, wird man non-stop zur Kasse gebeten. No money no honey, es ist nicht, wie bei einem normalen Girl mit einer schönen Vuitton-Tasche oder Rolex getan! Damit schmückt man seine Geliebte und hat auch Freude .... - aber ein Kühlschrank in Chang Mai oder eine Chemo in Novosibirsk ist eine andere Sache... -
Bevor man mit einem WG viel für das gemeinsame Leben plant, MUSS man sie zu Hause besuchen. Die Eltern, die Verwandtschaft, der Wohnort - das alles kommt ja in einer "privaten" Verbindung mit dazu. Ob man das will, sieht man sehr schnell. Zur Love-Story kommen dann - bei Thai-, Brasil- und East-Girls - grosse Wunschlisten für die Familie. Das kostet viel Geld und wenn man nicht zahlt, ist die Stimmung schlecht. Mit einer hübschen Frau aus unseren Regionen wirst du eher happy werden.
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Ich berichte gerne und viel und möchte nicht als Frage-Onkel hier sein. Aber bezüglich Attina interessiert mich doch, wer etwas weiss: wo ist sie .... ?
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Ich war heute - am 1. August ! - noch einmal bei NaNa. Während draussen die Raketen knallten, ging auch im Zimmer ein Feuerwerk ab... NaNa ist einfach eine geniale Love-Partnerin. Leider nur noch bis Mittwochabend in Zürich. Will aber wiederkommen und ist mit dem Club und den Züri-Men zufrieden.
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Wir kennen die Strukturen der Clubs in der Schweiz: Eintritt oder Prozente für das Zimmer, Werbung etc. Ob eine Flatrate hier legal ist, kann nur ein Jurist sagen..... Man wird ja damit zum Arbeitgeber für sexuelle Handlungen, nicht mehr zum Vermieter von Zimmer etc.
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Ja, NaNa ist so exotisch-schön wie die Bilder auf der Homepage. Und, als Studentin in Deutschland, spricht sehr gut deutsch. Ueber NaNa kann man kurz und bündig sagen: wer China-Girls liebt, bekommt hier ein Rendez-vous mit einem Traumgirl. Das Shanghai-Girl, relativ gross und mit ganz wenig Busen und sehr schlank, ist eine traumhafte Sex-Partnerin. Sie geniesst 69 (jedenfalls mit mir) und wenn man sehr vorsichtig in ihre extrem enge Vagina eingedrungen ist, dann ist sie voll dabei. A sweet Girl. F-pur ist, wie immer im Club Jade, normal und das Preisleistungsverhältnis (150 Franken für 30 Minuten) fair und korrekt.
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Naja... Unter Erotik stelle ich mir andere Sachen vor... Aber why not. Es gibt ja gute Stopp-Uhren von TAG Heuer, die kann man mitnehmen.... Aber Spass beiseite: was kostete der Sekunden-Sex ?;)
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«Sex-Flatrate» im Bordell erregt Gemüter
Fellbach (dpa) - Flatrate-Telefonieren, Flatrate-Trinken und nun auch Flatrate-Fummeln: Wenige Wochen nach der Eröffnung eines sogenannten Flatrate-Bordells in Fellbach bei Stuttgart regt sich heftiger Widerstand bei Frauenrechtsorganisationen und Bürgerinnen der Stadt.
In dem Freudenhaus zahlen Freier einen festen Preis von rund 100 Euro und können dafür angeblich uneingeschränkt die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen, Essen und Trinken inklusive. So lautet zumindest die aggressive Werbung der rumänischen Geschäftsführerin Patricia F. (26), die mit diesem Konzept auch in Heidelberg, Wuppertal und Berlin Etablissements betreibt.
«Die Masse macht's. Mehr als zwei Mal schafft kaum ein Mann. Für die Flatrate gibt es nur das billigste Bier», sagt die 26-Jährige. In einem offenen Brief an Politiker forderten Kritiker eine Änderung des seit 2002 geltenden Prostituiertengesetzes, weil dieses Bordellbetreiber und Zuhälter besser stelle und Frauen erniedrige. Bisher sind die Behörden allerdings machtlos. «Wir haben mit der Leitung des Hauses gesprochen und unter anderem die Räumlichkeiten in Augenschein genommen, ohne große Beanstandungen», sagt ein Sprecher der Stadt, die um ihren guten Ruf fürchtet. «Wir behalten uns aber rechtliche Schritte vor.»
Auch Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) ist empört: «Ich halte das für nicht hinnehmbar. Mit den sogenannten Flatrate-Bordellen ist eine neue Qualität erreicht, es herrscht dringender Handlungsbedarf.» Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erreichte eine Anzeige gegen den Club wegen Ausbeutung von Prostituierten.
Die Polizei war da und hat das Bordell weiter im Auge. «Wir haben uns mit dem Betreiber unterhalten und derzeit keine Handhabe, etwas zu machen», sagte ein Sprecher der Waiblinger Polizei. Es sei wegen des Flatrate-Konzepts aber wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis es zu Problemen kommen werde. Laut Vertrag dürften die Frauen entscheiden, mit wem sie Kontakt haben und entscheiden, welche Dienstleistungen sie anbieten. «Dies steht aber im Widerspruch zur Werbung im Internet», sagte der Polizeisprecher. Dort wird den Freiern ein «Alles-Inklusive»-Angebot mit «Tiefpreis-Garantie» versprochen.
Doch wo verläuft die Grenze zwischen freiwilliger und erzwungener Prostitution? Die katholische Ordensschwester Lea Ackermann, die sich mit ihrem Verein «Solwodi» gegen Sextourismus und Menschenhandel einsetzt, ist sicher, dass das neue Prostituiertengesetz für viele Übel verantwortlich ist. In vielen «Wellness- und FKK-Clubs» lasse sich etwa die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum noch unterscheiden. «Die Frauen unterliegen einer nahezu lückenlosen Kontrolle durch ein ausgeklügeltes System aus Videokameras und Security-Personal. Sie müssen sich ausschließlich unbekleidet in den Häusern bewegen, dürfen nicht telefonieren und nur mit Genehmigung der Geschäftsleitung nach draußen. Die Sexualpraktiken sind vorgeschrieben, Freier können nicht abgelehnt werden.»
«Das Rotlicht-Milieu ist untrennbar mit Kriminalität verbunden», sagt auch Cornelia Filter, Sprecherin bei «Solwodi», die das Fellbacher «Aktionsbündnis gegen Sex-Flatrates» unterstützt. Die Grenzen von Freiwilligkeit und Zwang seien fließend: «Früher waren Zwangsprostituierte klarer erkennbar auch durch Male am Körper durch Gewalt. Heute haben die Täter subtilere Methoden, zum Beispiel den "Loverboy-Trick". Sie machen junge Mädchen in Osteuropa verliebt in sich. Das sind meist Mädchen, die aus kaputten Familien stammen und sich nach Liebe sehnen. Die machen dann aus Liebe alles für die Typen. Das scheint dann freiwillig zu sein.»
Nach Angaben von Schwester Ackermann suchen sich die Täter immer wieder neue Frauengruppen aus, die sie zur Prostitution zwingen. Immer häufiger seien dies Roma-Frauen, die aus patriarchalischen Gesellschaften aus Rumänien oder Bulgarien stammten. «Die Polizei ist durch das neue Gesetz demotiviert, Razzien durchzuführen. Deswegen stößt man seither auf weniger Fälle von Menschenhandel.»
Die 26-jährige Bordellchefin Patricia wiegelt ab: «Bei mir arbeiten viele Rumäninnen als Subunternehmerinnen auf Basis einer Tagespauschale. Keine wird gezwungen, etwas zu tun. Sehr viele sprechen nicht Deutsch. Von Zuhältern ist mir nichts bekannt.» Der Lohn der Frauen hänge von dem ab, was sie bereit seien, zu tun, und schwanke zwischen 100 und etwa 200 Euro.
www.solwodi.de -
Ok, aber auf der Homepage steht kein Wort von F-pur... Da der Club nicht billig ist, sollte man das erwarten können. Wer weiss mehr ? Neuenhof ist so gar nicht meine Gegend.....
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Ich habe sie auch nicht mehr gesehen, vor einigen Wochen oft und in Hot Pants. War aber, als ich sie ansprach, nicht sehr charmant. Solche Girls kann man im Club 79 oder bei L'Amour im Seefeld leicht finden und hat noch die Garantie, dass der Preis und das Angebot stimmen. Im Kreis 4 versäumt man leider selten etwas... Und an warmen Tagen sind die "Zimmer" noch schlimmer.
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Ich komme in nächster Zeit nicht ins Life/Rouge. Weiss jemand mehr über Attina ? Sah sie kürzlich (aus dem Auto) in der Stadt Zürich. Kann sein, dass sie nicht mehr aktiv ist, sie hatte ja Liebeskummer am laufenden Band...
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Lust-Kick ist ein guter Club und auch viele Clubs der Kette sind es. Ich war früher sehr oft dort und hatte auch immer lustige CH-Girls im Zimmer. Aber: es ist absolut nötig, wenn man die Girls beim Empfang sieht, nach F-pur und Küssen zu fragen. Das ist nicht charmant, aber ein MUST. Es gibt Ausnahmen und das muss man akzeptieren. Um Enttäuschungen zu vermeiden, spiele ich immer ein charmantes Spiel: Wow, alle sind so schön. Aber wer hat in der Schule F-pur gelernt... und Küssen....? Da ja die Konkurrenz hart ist und die Nachfrage nicht so gut ist momentan (ist eher ein teurer Club), klappt es immer.
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Schreiben wir hier über das Girl mit dem Namen LEE ? - Sie hat eine eigene Rubrik unter ZH/Lee.
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Interessante Fake-Liste auch hier:
xxxxEs ist für uns wichtig, dass wir die Fakes kennen. Gerade die grossen Clubs wie Globe sind absolut zuverlässig, wenn es um Fotos geht. Da sollen die kleinen Anbieter nicht mit Fälschungen eine falsche Konkurrenz sein.
chomi
zu div. Webseiten dulden wir keine Links, wir bitten um Dein Verständnis. Danke.
Dein 6profi-team -
Ist es die China-Dame mit "Wohnung" an der Schönegg-Strasse... ? Sie läuft am Abend auch an der Zini-Strasse, eigentlich einer Transimeile, herum. Habe auch mal 100 Franken bei ihr investiert. Es war miserabel, wie in Zürich vor 20 Jahren. Mechanisch, Gummi-F wie von einem Roboter, Sex wie mit einer Puppe... (stell ich mir so vor, hatte nie eine ...)
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Wir müssen akzeptieren, wenn man hier aus Gründen, die wir nicht kennen, die *******-Version macht.
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.... war/ist sie krank ? Oder einfach Verkehrsüberlastung ?
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WO IST LARA.....?
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michi17
Ja, das ist auch meine Meinung, auch die Meinung von Girls, die im Globe sind und schon in D gearbeitet haben und über die Männer dort nicht so gut sprechen. - Schade ist nur, dass man nicht so tolles Essen bekommt wie in vielen Clubs in D, z. B. Artemis. Auch das Angebot von "normalen" Massagen (Männer machen es im Artemis am Pool) wäre sicher ein Hit. Es geht ja nicht nur um Sex, es geht um das gesamte Angebot. Da ist der Pizza-Kurier im Globe immer noch etwas störend... -
Sicherlich leidet der Club an Gästemangel. Der Club liegt nun wirklich nicht zentral und die Preise sind zu hoch. 150.- für 30 Minuten wären an dieser Lage ok, mehr nicht. Ich hoffe sowieso, dass sich der genannte Preis in Zürich etabliert. Ich habe schon bei 200-Franken-Girls gesagt: in Zürich sind 150 Franken für 30 Minuten üblich. Und: ES WURDE AKZEPTIERT!
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Das Forum hier ist gut strukturiert. Ich finde deshalb, dass Werbe-Beiträge wie jetzt über die Gangbang (ohne Preisangabe) in den Bereich "Anzeigen" gehört - nicht ins Forum.
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Attina, lange im Rouge und Club Life, ist nicht mehr gelistet. Wer weiss mehr...?
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ertfgh : ich hatte einige Escort-Flops in den USA! Was mich eben stört, ist die "Rechtsunsicherheit" für uns Männer. Ein Girl kann sagen, sie ist nur für den Besuch bezahlt und für "mehr" kann es dann kompliziert werden.
Lange gab es in Los Angeles eine Agentur einer Ex-Genferin, die nur russische Girls hatte. Da war alles klar, Preis und Angebot. Es war genial. Doch dann kam die Polizei zur Agentur.... -
Ich bin oft in den USA und rate allen ab, punkto Sex etwas zu erwarten.
Die Lage ist klar: es ist nicht legal und die Escort-Girls sind nur Besucherinnen. Mehr ist zu diskutieren und kann enorm teuer werden. Da man in den USA auch Gesundheits-Hysterie hat, ist ein F-pur oder Küssen kaum möglich. Strassenstrich ist unmöglich, da wird man ausgeraubt.
Ich finde, man soll überall das geniessen, was es gibt: und das ist in den USA ein Super-Shopping und grossartiges Essen. Wer Sex sucht, muss die Reiseroute via Mexico buchen! Auch in Canada war ich enttäuscht. Legal, aber langweilig. -
Der Club hat seit Jahren keinen besonderen Ruf, weil das Angebot nicht klar ist. Manche Girls küssen, andere nicht. Manche machen F-pur, andere nicht. Das ist noch viel wichtiger als die Gäste. Dass viele Clubs in letzter Zeit nicht hygienisch einwandfrei ist, kann man nur bedauern. Absoluter Sieger ist Rouge. Das ist so perfekt wie ein Fünf-Sterne-Hotel!
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Ja, das war einer der besten Clubs in Zürich und Umgebung. Ich war oft dort. Aber eben: ob das Comeback gelingt, ist fraglich. Ich werde mal hingehen und berichten.....