Schlußakkord: Leb wohl, „Emily“ …
Nach nunmehr rund drei Jahren Corona-Pause flatterte dem freundlichen Coyoten neulich eine Einladung seines „Arbeitgebers“ auf den Tisch, mittels derer ich – nebst Begleitung – zum „Post-Pandemie“-Wiederaufleben einer wunderschönen kulturellen Tradition gebeten wurde … nämlich einem großen „Ball“ im klassischen Sinne … festliche Abendgarderobe, Gala-Dinner, Tanz, Unterhaltung.
Aus der Erinnerung heraus summiert sich die Größenordnung dieser Veranstaltung ungefähr auf eine Menschenansammlung im niedrigen vierstelligen Bereich … inklusive „allem“ und „jedem“, der in der „Firma“ des Coyoten „Rang und Namen“ hat. Also eine vortreffliche Gelegenheit, mit einem entsprechenden und „in Erinnerung bleibenden Auftritt“ den eigenen Namen bei den richtigen Personen ins Gespräch zu bringen und somit an der eigenen Karriere zu arbeiten.
„Was tun?“, sprach Zeus. Der freundliche Coyote ist traditionell „unbeweibt“ … und fühlt sich in dieser Konstellation eigentlich auch sehr wohl.
Vielleicht aber hätte ja der süße Tittenschnuffel „Emily“ Zeit und Lust, für zwei Tage an meiner Seite im schönen Rheinland den „Blickfang“ und das „Gesprächsthema“ für meine höchste Chefetage zu spielen …?
Eine schicke Suite im „Steigenberger“ auf dem Bonner Petersberg ist im Handumdrehen gefunden … wie auch die formlose Reservierung für den fraglichen Zeitraum im Telefonat mit der Rezeption gleichermaßen problemlos erledigt ist.




Jetzt gilt es nur noch, „Emily“ für das Event „festzumachen“. DAS wäre ein Auftritt … mit dem blonden vollbusigen Supermodel im tiefdekolletierten Abendkleid am Arm in die „Armada“ dieser vertrockneten „Vorstands-Fregatten“ einzufallen … 
Die sich leise einschleichenden Fragen wie „hat der Hase überhaupt entsprechende Abendgarderobe?“ und „ist ein erst 23-jähriges Mädel diesem Parkett tatsächlich gewachsen?“ schiebt der Coyote nach kurzem Überlegen beiseite. Das kann man ja schließlich mit „Emily“ persönlich klären … und wenn ich dann noch ein paar hundert Euro zusätzlich in ein entsprechendes Abendkleid investieren müsste, dann „ist das eben so“ …
Und so greift der freundliche Coyote zum Mobiltelefon, ruft bei WhatsApp seinen Gesprächsfaden mit „Emily“ auf und beginnt, seine Anfrage in den "Apfel" zu tippen …
Es dauert ungewöhnlich lange – nämlich zwei Tage
– bis ich eine Antwort von „Emily“ auf meine Bitte um Kontaktaufnahme zwecks Besprechung eines „möglichen gemeinsamen Vorhabens“ bekomme.
Nach einer einleitenden Entschuldigung teilt mir „Emily“ mit, dass sie mit dem Escort aufgehört habe. Dieser Schritt liege zwar erst ein paar Tage zurück und ich sei tatsächlich „nur ein wenig zu spät“ mit meinem Anliegen, trotzdem bitte sie um Verständnis und Rücksicht für ihre Entscheidung.
Nun wäre es glatt gelogen – und jeder, der die „Geschichte einer Nacht“ in allen Details mitgelesen hat, wird mir das auch abnehmen –, wenn ich sagte, dass diese Nachricht bei mir nicht doch eine „emotionale Bedrückung“ ausgelöst hat. 
Irgendwie jedoch habe ich es immer gewusst, dass dieser Tag kommen würde. Seit ich „Emily“ im September 2021 zum ersten Mal traf, war mir klar, dass sie für ihr „lustiges F-Körbchen“ auf der Suche nach einem solventen Mäzen war. Schließlich hatte sie auch mich (wenngleich sehr diskret aber dennoch) sehr präzise finanziell „vermessen“.
Aber zur Ehrlichkeit gehört auch, dass ich mir „diese“ Frau nicht dauerhaft „leisten“ kann … für „long term“ ist das finanziell ganz schlicht außerhalb meiner „Liga“. Also gehen wir „der Einfachheit halber“ mal davon aus, dass sie „anderweitig fündig“ geworden ist.
Jedenfalls aber war „Emily“ auch in dieser, unserer letzten Unterhaltung wie immer sehr höflich und sehr respektvoll. Schließlich hätte sie ja auch einfach gar nicht mehr antworten können … einfach alle Kontakte aus ihrer Escort-Zeit löschen oder blockieren „und gut wär’s gewesen“ …
Aber ich sage es gerne erneut: Die Frau hat einfach Stil und Klasse. Das habe ich von anderen weiblichen Wesen, die mir in meinem Leben deutlich näher standen als „Emily“, auch schon ganz anders erlebt.
Und so haben wir uns mit gegenseitig besten Wünschen voneinander verabschiedet. Sicherlich muss es das jetzt nicht zwingend endgültig „gewesen“ sein … das ist mir auch klar. Schließlich kennen wir alle die „Fälle“, wo uns "nahestehende" WG's erst aus dem „Business“ aus- und dann irgendwann wieder eingestiegen sind. Nur leider ist "Never Say Never Again" lediglich ein Bond-Titel und nicht die Wirklichkeit. Ich werde "meinen" süßen Tittenschnuffel wahrscheinlich nie mehr wiedersehen.
Und deswegen bleibt mir nur noch zu sagen: „Leb wohl, Emily. Und pass auf Dich auf. Ich wünsche Dir für Deine Zukunft alles nur erdenklich Gute. In meinen Erinnerungen bleibst Du für immer.“ 
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