Da dieser thread (meiner erster Besuch im Globe) für Globegrufties wie mich geradezu als historisches Kapitel angelegt ist, werde ich meine historische Ader mit einfliessen lassen, wobei einiges, was sich damals zugetragen hatte durch die inzwischen verflossene Zeit als Legende verklärt haben könnte...
Zwar kommt alles andere als Verklärung in mir auf, wenn ich an den ersten Besuch im Globe zurückdenke, denn für mich, als damals bereits saturierten Connaisseur bezahlter holder Weiblichkeit, war die erste Kontaktnahme mit dem Club Globe alles andere als das berauschende „Event im dynamischen Leben eines geniessenden Puffgängers“.
Ich kam also im damals neuesten und grössten – so wurde er angekündet - helvetischen Verlustigungstempel globalisierter Weiblichkeit an, - es war ein geschichtsträchtiger Tag, im Januar 2004 (war es der 9. Januar ? - ich mag mich nicht mehr so ganz erinnern), eben jener Tag, an dem dieser Andachtsort weiblicher Verlockungen seine Pforten öffnete.
Als ich in die Innereien des hässlichen froschgrünen Industriebaus gelangte, eröffnete sich mir ein Szenario mit emsigem Innenleben, das sich mir als Mischung aus erotischem Disneyland oder Epcot und einer Prise heimischer Langstrassenverruchtheit präsentierte.
Wie das halt so an einem Eröffnungstag ist , kämpfte man sich durch verschwitze Leiber männlicher Mitstreiter hin zur rauchgeschwängerten Bar, deren Existenz man bloss durch das Klingen der Gläser vermuten konnte. Auf dem Weg durch rauchverhängte Nebelschwaden entstiegen denselben in sporadischer Kadenz leicht bekleidete Schönheiten, bei denen man sich nicht ganz klar war , ob es sich da um reale Wesen oder bloss Erscheinungen einer Fata Morgana handelte. Denn so flüchtig wie sie erschienen, so schnell waren sie im Nebel gleich wieder entrückt.
Ja, so sagte ich mir, da lobe ich mir die stille Intimität des benachbarten (damals aber bereits am Serbeln begriffenen) Clubs Diamonds, meines damaligen Wallfahrtsorts „sexueller Heilung“, der in etwa nach dem gleichen Muster gestrickt war wie Globe – aber eben kleiner und „gemütlicher“ .
Nachdem ich (schüchtern wie ich bin... he, he) langsam die Hoffnung aufgegeben habe, dass es mir vergönnte wäre, an jenem Abend jemals eine von einer stupend gewachsenen teutonischen Schönheit (Janine hiess sie glaube ich) angeführten Hostessen vernaschen zu können, liess ich mich – eben schüchtern wie ich war – übermannen, eine bereits etwas aus der Form geratene, üppige jeansbekleidete Bardame, auf deren eher rustikalen Antlitz immer wieder wie Leuchtreklamen die Lettern SEX aufleuchteten, abzuschleppen. Sie willigte gerne ein, und zog sich schnell um, und ab ging’s, in freudiger Erwartung die (heute noch in dieser Form existierende) geisterschlossähnliche Treppe empor, durch Rauchschwaden und dröhnenden Discobässe zu den (ebenfalls heute noch – leider- in dieser Form existierenden) Fick-Kojen. An die gehabten Freuden mag ich mich nicht mehr detailliert erinnern, ist ja egal, denn diese Frau, war durch ihre leicht „porkyhafte“, leicht versaut anmutende Physiognomie für mich eh etwas „für das Gröbere“. Wie sich herausstellte, tat ich ihr aber unrecht mit meiner Einschätzung – nicht was ihre sexuellen Künste anging, die waren beachtlich - , denn immerhin weiss ich noch, dass sie sehr nett, kumpelhaft und geil war.
Nicht mehr ganz nüchtern, aber etwas ernüchtert verliess ich das Lokal und sinnierte so vor mich hin: „ hmm, dieses neue „globale Disneyland der Lüste“ wird wohl nichts für mich, zu vieles hat da am Tag der Eröffnung für meine Empfindung (noch) nicht funktioniert, und letztlich war ja auch die Formel für mich nichts Neues unter dem Himmel der Sexsterne...- ABER – so dachte ich mir - jede Unternehmung, auch ein Etablissement, verdient eine zweite Chance...
Diese Chance gewährte ich dem Club Globe 10 Tage später und dieser erneute Besuch sollte sich in der Folge mittlerweile über mehr als vier Jahre in mehr oder minder regelmässigen Abständen immer wieder perpetuieren, zumal sich die Mutter aller helvetischen Freudenhäuser in dieser Zeit äusserst positiv entwickelt hat.
Wo steht Club Globe heute?
Ja zurückschlagende Imperialisten sind sie geworden, die mittlerweile erfahrenen Ritter sexueller Beglückung. In der Zwischenzeit funktionieren sie auch als Organisatoren fellinischer Satyricon-Spiele in Zürich Zentrum, Zürich Ost, Zürich West, Zürich Süd resp. Luzern Nord... und der viel befürchtete imperiale Einheitsbrei ist nicht gekocht worden, denn jedes Etablissement (kenne zwar nicht alle) hat so seine Eigenheiten.
Club Globe hat in diesem doch speziellen Metier sicherlich neue Massstäbe gesetzt – und dies natürlich nicht allein auf weiter Flur und noch weniger aus reinster Nächstenliebe und Kundenfreundlichkeit, denn die Konkurrenz war bereits da und hat Vorarbeit geleistet - und sie ist immer noch (zum Glück) da.
Es wäre aber nichtig und wenig generös, das hohe Level der im Globe angebotenen käuflichen Erlebnisse bloss als Frucht kaufmännischen Opportunismus gegenüber dem Kunden zu interpretieren, sondern da sind offensichtlich Leute mit „Knowhow“ am Werk. Es liegt mir fern, hier einen Blick hinter die Kulissen zu machen (das haben andere unlängst sendungsbewusst, aber eher erfolg- und stillos getan...) , obwohl ich dafür auch Augen im Kopf habe und mir bewusst bin, dass da „nicht immer ohne Rücksicht auf Verluste“ gehandelt wird, und die GL sich selbst aber besonders den Frauen einiges abverlangt wird. Doch ist es den Organisatoren der globe’schen Satyricon Spiele gelungen, ein Team zu bilden, in dem eine beachtenswert hohe Zahl von bemerkenswerten Frauen mit Niveau wirkt, wobei ich Niveau hier nicht allein über das Äussere definiere, sondern in erster Linie über die Ausstrahlung, Spontaneität, Natürlichkeit, menschliche Integrität und Sinnlichkeit.
Wohl nie zuvor waren im Globe so viele Damen tätig, die entweder alle –oder zumindest eine Vielzahl - dieser erstrebenswerten Qualitäten verkörpern und manchmal durchaus auch spielen, denn wir alle wissen, dass sie hier einen knallharten Job ausüben, bei dem das Image das A und O ist...
Wem es gelingt, Gespieltes und Authentisches bei den Globe –Hostessen auseinander zuhalten, der muss zwangsläufig zu ähnlichen Schlüssen gekommen sein und wie ich die passenden Perlen gefischt haben.
Ich für mich persönlich durfte während meinen Globe Besuchen bisher fast ausnahmslos wunderschöne menschliche Begegnungen mit authentischen und nicht bloss auf sexuelles Söldnertum ausgerichteten Frauen machen - Begegnungen und Erfahrungen, die erheblich über das bloss sexuelle Erlebnis hinausgingen. Das tönt nun fast etwas verklärt, nun vielleicht habe ich einfach Glück gehabt.
Wenn ich so meine persönlichen (und zwingend subjektiven) Erfahrungen mit jenen anderer messe – viele stimmen mit mir überein - erstaunt es mich manchmal, welche Massstäbe bei Erfahrungsberichten in Foren zur Beurteilung eines Erlebnisses angesetzt werden.
Nicht selten habe ich herausgelesen, dass unter uns „Konsumenten“ dafür oft das „Technische“ in der Vordergrund gerückt wird . Das heisst, dass man das sexuelle Erlebnis mit einem WG resp. dessen „Qualität“ danach beurteilt, mit wie viel oder mit wie wenig Handeinsatz und wie tief und mit welcher Kadenz geblasen“ wird, da wird bemängelt, dass eine Frau besser oder weniger gut geküsst habe (was heisst das ? , dass da mehr oder weniger innig geküsst wurde), und dass eine andere damit gar Mühe gehabt hätte, dass man in einigen Fällen ja gar noch frappiert ist, dass da beim FO nicht gar am Ende auch noch geschluckt wird, oder dass die Frau vor dem Sex nicht noch das Rad gedreht hat...
Was mich immer wieder berührt in diesen Berichten, ist die häufige Fokussierung - fast als Fetisch zur sexuellen Glückseeligkeit - auf gewisse technische Aspekte. Das ist ja alles Gut und recht, ein jeder hat seine Vorlieben, die man in Zweisamkeit lustvoll ausleben möchte. Dafür muss doch irgendetwas von beiden Partnern MITEINANDER wachsen – zugegeben etwas schwierig in einer flüchtigen Puffbegegnung.
Könnte es nicht sein, dass wir „Konsumenten“ in gewissen Fällen im Paysex einfach vergessen, in welcher Situation wir uns eigentlich befinden und zuviel erwarten und mit zu hohen Ansprüchen an die Sache gehen ? Lokale wie Globe haben uns mittlerweile völlig verwöhnt, denn wie viele Etblissements dümpeln vor sich hin, wo Küssen und Französisch ohne Gummi und vieles mehr nicht zum „durchgehenden“ Standart gehören!
Ich bin auch kein Kostverächter und schätze selbst diesen Standart, aber manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass der Wille zur egoistischen, ich-bezogenen Befriedigung des eigenen Triebs ohne einfühlsame Bezugnahme auf die bezahlte Sexpartnerin – so paradox das tönen mag - der eigenen Befriedigung letztlich im Weg steht. Klar geht es in Lokalen wie Globe um paysex, und mit dem Obolus verbinde man gewisse Hoffnungen auf sexuelle Befriedigung und hegt diesbezügliche Erwartungen. Das ist soweit legitim.
Nur was geschieht eigentlich genau genommen mit dem Obolus des Paysex bezüglich des bezahlten sexuellen Vollzugs ?
Mit dem bezahlten Geld wird doch streng genommen nichts anderes getan, als die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass das WG Dir ihren Körper zur sexuellen Paarung zur Verfügung stellt.
Und gerade darin liegt das Problem, Du kannst als Freier zwar ihren Körper erkaufen für eine halbe Std oder mehr soviel es Dein Portemonnaie erlaubt. Das heisst nun noch lange nicht, dass das auch mehr als eine Erleichterung, nämlich ein erfülltes sexuelles Erlebnis garantiert. Weshalb ? Weil der der menschliche Körper spontan und unbewusst bloss zu atmen und den Kreislauf in Trab zu halten vermag, alles andere geht über die bewusst erfahrene Gefühlswelt ab. Auch wenn Du im Puff eine Frau kaufst, dann hast Du ohne Dein eigenes Zutun noch lange keine Garantie, dass dieser weibliche Körper sich so artikuliert, dass Du ein befriedigendes Erlebnis empfängst. Das heisst mit anderen Worten, auch mit dem bezahlten Obolus von 140.- muss der Freier , um zum erfüllten Erlebnis zu kommen, genau gleich handeln wie beim unbezahlten Sex; nämlich mit Sensibilität für die sich ihm für Geld anvertrauende Frau, und zwar durch das Ausloten, was für die betreffende Frau und letztlich für beide gut ist, so dass ihr Körper durch die Stimulierung erstmals ihrer Seele und danach ... eben dann auch sexuell-emotional in Fahrt kommt, und dann staunt man oft, wozu die Frauen im Globe fähig sind, dann braucht’s kein Sinnieren mehr, wie stark der Einsatz der Zähne oder der Hände beim Blasen ist, ob Küssen drin liegt oder der Kuss genügend intensiv ist oder nicht, das kommt auf einmal alles von alleine (und vieles mehr...).
Beim paysex verhält es sich letztlich ähnlich wie bei der Miete eines Ferrari. Wenn du einen Ferrari mietest kannst Du zwar 1000.- oder mehr hinblättern für einen Tag „Vergnügen“ , wenn Du aber nicht weißt, wie man mit einem solchen Wagen umgeht, dann kannst Du entweder nur hingucken und mal in den Wagen sitzen, oder - wenn Du kühn bist – und trotzdem von einer geilen Fahrt träumst, lässt Du die Räder durchdrehen (und der Wagen dreht sich im Kreis) oder im negativeren Fall entsteigst Du der „testa rossa“ selbst mit einer rot blutenden testa...
Die Moral von der Geschichte, der Club Globe, stellt Dir zwar eine grosse Anzahl von tollen Frauen zur Auswahl, mit denen Du über den Obolus ins Geschäft kommst, die Leistung zur befriedigenden Erfüllung musst Du im sexuellen Erlebnis selbst leisten – und das ist ja eigentlich die halbe Miete des Vergnügens- , da hilft das ganze Geld der Welt nicht weiter. Auch im Jagdrevier muss die Flinte genau gehalten und gut gezielt werden, damit der Schuss ins Zentrum geht. Und ich darf behaupten, dass uns der Club Globe eine reiches Jagdrevier bietet, wo wir uns mit Vergnügen tummeln können.
Bevor wir also - ungeachtet um welchen Club es sich handelt - negative (auch all zu positive) Aspekte zur Frau ins Forum stellen, so sollte immer nachgeprüft werden, ob die eigene Wahrnehmung objektiv relevant ist – objektiv negatives Verhalten (Zocke, Zeitschinden, etc. etc.) gibt es und das schleckt keine Geiss weg, aber gar solches Verhalten ist zuweilen dadurch begründet, dass die Frau selbst nicht auf Touren gekommen ist, vielleicht gar weil man zu selbstbezogen und zu wenig vertrauensbildend an die jeweilige Frau herangetreten ist.
Mir hat mal bezüglich Oralverkehr ein WG anvertraut, ... weißt Du, wenn ein Freier nicht weiss, wie und wo er schlecken muss, und sich bei mir zwecklos abmüht, dann breche ich diese Übung halt nach gewisser Zeit einfach möglichst diplomatisch ab – bringt ja nichts ... .
Für mich persönlich empfinde ich den Club Globe und seine Ableger als optimale Stätten für sinnliche Begegnungen und sexuelle Entfaltung. Jeder Club ist nur so gut wie ihre WGs, und ihre WGs sind auch nur so „gut“ wie ihre Freier ...
Galeotto , der dies mal vom Leib schreiben musste (wer bis hier angekommen ist, hat Ausdauer gezeigt, die anderen haben mit recht den Cursor betätigt.)